Freiwillige Feuerwehr Evendorf

 

Vier zum Teil lebensgefährlich verletzte Menschen und ein völlig zerstörter PKW Ford S-Max sind die Folgen eines schweren Verkehrsunfalls am Samstagnachmittag auf der Kreisstraße K 51 zwischen Evendorf und Hützel ( Landkreis Heidekreis ).

 

Aus noch nicht geklärter Ursache war der Fahrer eines mit vier Personen besetzten Ford S-Max auf der Kreisstraße gegen 15.55 Uhr von der Fahrbahn abgekommen, gegen mehrere Bäume geprallt und schließlich zwei Meter unterhalb der Straße in einem Waldstück auf der Seite zum Liegen gekommen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden sowohl die Beifahrerin als auch eine im Fond sitzende junge Frau in den Fahrzeugtrümmern eingeklemmt. Der Fahrer und eine weitere hinten sitzende Frau wurden durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug befreit und bis zum Eintreffen der Rettungsdienste und Feuerwehren betreut und versorgt. Aufgrund der Lage schickte die Winsener Rettungsleitstelle ein Großaufgebot an Einsatzkräften zur Unfallstelle.

 

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Evendorf und Egestorf, drei Rettungswagen und der Notarzt des DRK aus dem Landkreis Harburg sowie ein Rettungswagen der Rettungswache in Hützel ( Heidekreis ) wurden zur Unfallstelle entsandt, um die Verletzten zu betreuen und versorgen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren die beiden Frauen noch im Fahrzeug eingeklemmt. Vor einer Rettung der Verletzten wurde das Fahrzeug gegen ein Abrutschen oder Umkippen gesichert, und nach ersten medizinischen Maßnahmen begann die Feuerwehr unter der Leitung des stellvertretenden Hanstedter Gemeindebrandmeisters Michele Quattropani mit der technischen Rettung der beiden lebensgefährlich Verletzten. Unter Zuhilfenahme von Rettungsgeräten wurde das Fahrzeug so weit geöffnet, dass beide schwerverletzten Frauen schonend aus dem völlig zertrümmerten Fahrzeug gerettet und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben werden konnten. Aufgrund der vom Rettungsdienst diagnostizierten schwersten Verletzungen wurde für den Transport der beiden Frauen die beiden Rettungshubschrauber Christoph Hansa ( ADAC, Hamburg ) und Christoph 29 ( Bundespolizei, Hamburg ) nachalarmiert, die beiden Hubschrauber flogen die lebensgefährlich verletzten Frauen in zwei Hamburger Spezialkrankenhäuser. Die beiden anderen teils Schwerverletzten kamen mit Rettungswagen in Krankenhäuser nach Lüneburg und Winsen.

 

Die Feuerwehr streute derweil noch auslaufendes Öl ab und stellte den Brandschutz an der Unfallstelle sicher. Die Kreisstraße 51 blieb für die Dauer der Rettungsarbeiten voll gesperrt, die Unfallursache ist noch unbekannt, die Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach zwei Stunden beendet.

 

Bericht & Fotos: Matthias Köhlbrandt, Kreispressewart - Pressestelle Feuerwehr Landkreis Harburg.